Der Fall meines Lebens

Mittwoch, der erste Tag, an dem ich seit der Ankunft HUNGER verspüre. Ich bin jedoch meist so damit beschäftigt, die Welt um mich herum zu entdecken, dass ich nicht daran denke. Ich trinke viel, frühstücke, den Rest vergesse ich. Das wird sich ändern, denn seit heute habe ich einen Wagen und kann nun alle drive-thru durchfahren 😉

Vor der Reise empfahl mir jeder Kanada-Reisende, unbedingt einen internationalen Führerschein mitzunehmen, würde „alles“ vereinfachen, vor allem die Autoanmietung. 

HA!

Habt ihr euch mal den Lappen angeschaut? Da ist nichts drauf, was ein Kanadier braucht oder versteht, um mir einen Wagen zu vermieten. Glücklicherweise hatte ich einen Reisepass, Füherschein und Presonalausweis dabei, so dass er sich alle Daten zusammensuchen konnte, dabei war er sehr humorvoll und wollte mir noch einen Aderlass anbieten, damit ich auch wirklich alles dort lasse, was Avis so braucht. Da der Kleinstwagen leider kein Navi hatte und ich ohne Navi kein Auto anmieten wollte, gab er mir den Nächstgrößeren zum gleichen Preis. „For all the circumstances, sugar.“ 

Schade nur, dass ich den Chevy Impala bloß 100 km/h fahren darf, bevor er ohrenbetäubend piepst, da ich die zulässige Geschwindigkeit übertete. Der Wagen und ich, das ist so eine Geschichte: In dem toten Winkel der B-Säule & des Spiegels, verschwinden gesamte LKW!

  
Dafür ist das Navi eine Wucht: Nix selbst tippen oder scrollen oder touchen: Man drückt nen Knopf und ein echter Mensch sucht einem die Route aus und schickt sie an den Wagen – LIEBE! So sprach ich heute mit vielen lustigen und unfassbar freundlichen Menschen. 

Das erste Ziel: Hamilton. Ca. 55 km westlich von Toronto und dort wandern, in einem schönen Park mit Wasserfällen, dem „Spencer Adventure“, dort habe ich einige Kilometer gemacht, bei schönstem Wetter. 

   
    
   
Und dann überlegte ich kurz: An sich wollte ich dort nicht mehr hin, denn es wäre das 4. Mal. Und ich war doch so enttäuscht, weil eine Stadt direkt rangebaut worden ist  und weil man sie nachts bunt beleuchet und weil das Kacke aussieht. Abdererseits, es sind DIE Fälle. Also fuhr ich weiter zu den Niagarafällen.

Der Niagara River verbindet den Eriesee mit dem Ontariosee. An den Niagarafällen stürzt er 58 Meter in die Tiefe. Die oben gelegene Insel Goat Island (Ziegeninsel) spaltet die Fälle in zwei Teile. Der US-amerikanische Teil hat eine Kantenlänge von 363 m, der kanadische eine von 792 m. Das Wasser des US-amerikanischen Teils fällt nach 21 m auf eine Sturzhalde, die bei einem Felssturz 1954 entstand. Der kanadische Teil (Horseshoe, deutsch Hufeisen) hat eine freie Fallhöhe von 52 m.

Quelle: Wikipedia

15€ Parkgebühren weiter war ich doch versöhnt.

   
    
 
Für mehr Bilder:

http://www.instagram.com/meggyver

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