Danke Mama. 

Mit 63 Jahren geht meine wunderbare Mama dieses Jahr in den verdienten Ruhestand. Sie hatte gestern ihren letzten Arbeitstag. Als ich sie anrief, klang sei ein wenig bedrückt. Ich fragte, wie es denn gewesen sei, zum letzten Mal durch das Tor der Fabrik zu gehen, in der sie die letzten knapp 30 Jahre an diversen Maschinen und Fließbändern gearbeitet hat.

„Ganz komisch“, sagte sie. Um sie aufzumuntern, erzählte ich ihr davon, dass wir ihr einen Flug nach Polen gebucht haben, damit sie Oma besuchen kann. Sie versteht noch nicht, im Laufe des Gesprächs bringe ich sie mehrmals zum lachen. Immer wieder sagt sie „Ah kochanie“ (Ah Liebling) und dann lacht sie.

Meine Mama ist ein ganz besonderer Schlag Mensch. Nachdem sie 3 ganz hervorragende Kinder großgezogen hat – durch alle Höhen und Tiefen des Sozialismus, Kalten Krieges, Lebensmittelrationierung, der Flucht nach Deutschland, unbekannter Sprache und der knapp 30 Jahre Arbeit in einer (elenden, menschenverachtenden, unterbezahlenden, ausbeutenden) Kuchenfabrik, möchte ich sie salben, umarmen, in Watte packen, ihre Hände streicheln und ihr jeden Wunsch von den Augen ablesen.

Sie bringt mich an den Rand meiner exquisiten Erziehung, die ich ihr zu verdanken habe, wenn sie noch heute an mir rumerzieht, in ihrer sehr eigenen Art. Die Dialoge velaufen in der Regel folgendermaßen:

„Liebling, meine Süße, (das noch auf polnisch, dann kommt) meine Tochter (das schon etwas strenger), isst Du jeden Tag ein/e [beliebiges Obst/Gemüse/Körner/Essigessenzen einfügen]?“
„Nein, nicht jeden Tag.“
„Solltest Du aber, ist gut für/gegen [irgendwas, was ich nicht habe oder habe oder nicht brauche], aber nur ein/e. Sonst geht es Dir schlechter als besser.“

oder

„Ok, Mama, dann bis Ostern/Weihnachten/Morgen/Samstag.“
„Abwarten, so Gott will, mein Liebling.“
„Der soll sich da raushalten.“
„Ich werde für Dich beten.“

oder

[jeden beliebigen christlichen und selbst ausgedachten familliären Feiertag einfügen]

„Warst Du in der Kirche, meine Große?“
„Nein, ich bin ausgetreten.“
„Als ob sie Dich nach dem Ausweis fragen würden! Du könntest wenigstens an [jeden beliebigen christlichen und selbst ausgedachten familliären Feiertag einfügen] zu Gott beten.“
„In der Bibel steht „Gott ist überall“, ich könnte also auch auf dem K“
„Wag es ja nicht!“

oder

„In der [Titel eines beliebigen „Frauen-Blättchens“ einfügen] steht, wenn man [den Namen eines beliebigen Grundnahrungsmittels eintragen] isst, dann nimmt man [mindestens die geschätzte Hälfte meines Gewichtes] ab. Probier das doch mal, nur eine Woche. Ich sage das nur, weil ich Dich liebe.“

Auch schön:

„Nicht über die Schwelle verabschieden, das bringt Unglück.“
„Nicht den Teller ablecken, davon fallen einem die Haare aus.“
„Nicht die Blumen schenken, davon wird die Beschenkte hässlich.“
„Nichts ist unmöglich mein Kind, außer nen Schirm im Arsch aufspannen.“

(Davon sagen wir ihr besser nichts:

//platform.twitter.com/widgets.js

Und doch hat niemand meine beruflichen und privaten Erfolge so gefeiert, wie sie. Kaum jemand hat mich so dabei unterstützt, meinen Weg zu gehen und immer da zu sein, wenn ich z.B. heulend vor einer Mandel-OP im Alter von 25 Jahren bei ihr anrief, weil ich Angst hatte.

Als ich den Rentenbescheid sah, kam mir buchstäblich die Galle hoch …
Inklusive Gewissensbisse ob meiner Entlohnung für geistige Arbeit im Vergleich zu ihrer Schufterei und einer beschämenden, demütigen Dankbarkeit für ihren Mut dafür, vor 29 Jahren ihre Kinder und ihren Mann ins Ungewisse begleitet zu haben und ihre Eltern & Geschwister zurückzulassen.

Diese Mutterliebe ist mit das krasseste, was mir diese Frau immer wieder gezeigt hat. Und damit meine ich auch die Tatsache, dass sie von mir gebastelte Dinge behielt. Trotz des Vollbesitzes ihrer geistigen Kräfte.

Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, ihr zu ihren Lebzeiten dafür zu danken und es nicht bereuen zu lassen, auch wenn sie sich ihr Leben womöglich anders vorgestellt hat.

Dziekuje, Mamusiu.

❤️

Mimis Granola

Jetzt kocht sie auch noch!

Ein bisschen British Columbia im Glas – #MegCan

Twitter ist ja nicht nur ein Ort für Wortspiele und Whatsapp-Bilder-Vorlagen, manchmal lernt man* dort auch grandiose Menschen kennen und kann sie ein Stück virtuell begleiten.

So ging es mir mit @meg_gyver, deren erstes Kanada-Abenteuer ich quasi „live“ mitverfolgen durfte. Neben vielen tollen Bildern, Eindrücken, Gartenhänden und Knoblauchzehen, brachte Meg auch ein Granola-Rezept von ihrer Reise mit.
Das Rezept ist von Mimi, von der ich mittlerweile so viel gelesen habe, dass ich schon meine, sie zu kennen. Deswegen auch Mimis Granola.
Meg schickte mir nach ihrer Rückkehr ein kleines Glas davon und ich habe es ungelogen auf der Arbeit nebenher aufgegessen.

Da ich nicht mehrmals in der Woche Granola-Pakete einfordern wollte, hab ich sie nach dem Rezept gefragt und backe nun 2 mal im Monat das sagenhaft knusprige Zeug.

Hier ist das Rezept für 2 Bleche:

  • 9 cups gemischte Getreideflocken (ich nehme immer…

Ursprünglichen Post anzeigen 213 weitere Wörter

Time for change

In 50 Jahren wird sich die Weltbevölkerung auf 10 Milliarden Menschen erhöht haben. Bis dahin wird in den Ozeanen dieser unfassbar schönen Welt mehr Plastik drin sein als Fisch.
Lass das mal sacken.
Plastik ist toll, weil es ewig hält.

Plastik ist Gift, weil es ewig hält.

Plastik macht Sinn, wenn man ihn immer wieder verwendet (Tupper, z.B.) und so unfassbar unnötig als ‚coffee to go‘-Becher oder Strohhalm.

Ich drehe derzeit an vielen Stellschrauben in meinem Leben/Alltag/Routine: 
Seife zum Haare waschen, als Spülung, als Waschstück (Danke für die Inspiration, Kirstin), keinen Kaffee unterwegs im Wegwerfbecher, Brötchen im Stoffbeutel statt Papiertüte, Zucker in der Papiertüte statt in Plastik, Obst einzeln, statt in Plastik – es sind machbare Kleinigkeiten.

Ich muss aufpassen, dass ich Dich damit nicht nerve, nicht dauernd darauf rumreite, wenn Du einen Becher bei Starbucks nimmst oder Dein Obst in Plastiktüten packst, dennoch bin ich überzeugt davon, kluge und gute Menschen als Freunde zu haben, die zumindest darüber nachdenken, das ein oder andere zu ändern. Auch wenn ich am liebsten schriebe:
ES IST ZU SPÄT ZUM NACHDENKEN.

Es gibt keine Ausreden. 
Fang sofort damit an.

‚From knowing comes caring, from caring comes change.‘

– Craig Leeson 

Nina.

„Immer lachen und arbeiten“, sagt Nina und nickt mit dem Kopf in meine Richtung. Ich lächele sie an, ihre Schicht beginnt, meine endet bald. Ich frage sie auf denglisch nach ihrem Wohlbefinden. Wir kommunizieren in polnisch, englisch und deutsch, sie kommt aus Lettland, sie putzt hier.

Nina ist Mitte/Ende 50, zierlich und blond, sie hat einen schönen Herzmund. An guten Tagen, wenn ihre Wangen rosig sind, trägt sie einen nudefarbenen Lippenstift, der ihr sehr gut steht.
Vor einigen Wochen ging es ihr einige Tage nicht gut, ihre Blutwerte waren nicht okay und sie hatte einen Termin beim Kardiologen, vor dem sie sehr viel Angst hatte. Sie rang ihre Hände, als sie in extrem gebrochenem Sprachenkauderwelsch versuchte mir das zu erzählen.

Ich drückte ihr die Daumen und ihre ringenden Hände, wünschte alles Gute und bat eine Bekannte, mir ein paar aufmunternde Worte auf lettisch zu schreiben. Den Zettel legte ich auf meine Tastatur. Mit einem Bonbon.
Am nächsten Tag stand unter meinen Worten ein „Danke“ auf lettisch. Ohne Bonbon.

Ich sah Nina einige Tage nicht. Immer wieder kam sie mir in den Sinn, wenn ich kurz vor Feierabend die Rollen des Putzwagens auf dem lauten Flurboden hörte.

Gestern war sie wieder da. Sie lächelte, ihre Wangen rosig, der nudefarbene Lippenstift auf dem kleinen Herzmund „Gehen nach Hause, you always work.“

Ich öffnete den Google-Übersetzer, Google Earth und wir unterhielten uns darüber, wo sie bereits in ihrem Leben gearbeitet hat – London, Niagara Falls, Florida – sie putzte, betreute, reiste ihrem Mann hinterher.
Immer wieder ringt sie ihre Hände, fasst sich an die Stirn und flüstert „Oj, oh, alte Nina, alte Nina“, wenn sie nach den richtigen Worten sucht, damit ich sie verstehen kann.

„Neues Medikament ist gut“, sagt sie und dann „Danke“, als sie lächelnd geht.

Input overload.

Ich glaube, dass ich dieses Leben zum ersten Mal lebe und das ist nur eine bedingt relevante Erkenntnis,  die weder irgendetwas entschuldigt noch einfacher macht. Dies ist zwar in jedem Kindergarten/Schule/Uni/Job anfangs ein gültiges und anerkanntes Argument, zieht sich jedoch leider nicht durch das Leben.
Irrelevant ist dieses Argument vor allem für das, was nicht durch DIN, Paragraphen, Gesetze und Regeln genormt ist: Die eigene Meinung.

Grundsätzlich hat jeder das Recht auf seine Meinung. In Bezug auf alles. Das ist ein Segen und gleichzeitig unsäglich schwer in Bezug auf so vieles, mit dem unser erstes Leben uns konfrontiert. Denn man erwartet, dass wir eine Meinung haben. Zu allem.

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Noch nie war es so einfach sich zu informieren. Das Wissen in der Handfläche, jederzeit abrufbar. Keine Ausrede mehr, dass man etwas nicht weiß, nicht mitbekommen hat. Es wird nicht mehr diskutiert, nachgedacht, sich erinnert, sondern gegoogelt. Gespräche und Diskussionen werden im Keim erstickt, weil man die Antwort auf jede Frage nachschlagen kann. Dabei und damit geht jedoch leider auch eine Diskussionskultur verloren, der Austausch, die Überzeugung, die eine Meinung manifestierte und stark machte. Einen Menschen authentisch machte. Statt eine eigene Meinung zu formen, senden wir uns YouTube-Links, Tweets, WhatsApp, Artikel und suggerieren damit, das wäre unsere Meinung. Vorerst.

Doch eines nach dem anderen: „Früher“ waren meine Informations- und Wissensquellen meine Eltern, Freunde, Familie, Lehrer und Bücher. Später kam die ein oder andere Zeitschrift hinzu, eine Fernsehsendung und das Radio. Doch damals musste ich weder politisch versiert sein, noch habe ich gravierende Entscheidungen treffen müssen, die mein Leben enorm beeinflussten.

Je mehr wir selbst entscheiden dürfen und müssen, je mehr die mediale Globalisierung voranschreitet und unsere Daten auf den Märkten gehandelt werden, umso mehr müssen wir uns informieren, eine Meinung entwickeln und verteidigen/begründen können:

Reicht mir im Falle einer Berufsunfähigkeit eine Rente von xy € und wem vertraue ich bei der Frage?
Welcher Partei traue ich eher zu, dieses Land erfolgreich/sozial verträglich/etc. zu führen und woran mache ich das fest?
Was genau schreibe ich in meine Patientenverfügung, ohne medizinisches Hintergrundwissen?
Welche Flüchtlingsorganisation ist vertrauenswürdig und wie verlässlich sind die Informationen darüber im Netz?
Ist es okay, die Buttermilch von Müller zu trinken, obwohl es da im III. Reich angeblich irgendein Gekröse gab?
Gibt es Informationen, die „neutral“ sind oder gehört alles, was ich im Netz finde zu einem ausgeklügelte Big Data-Plan und dient ausschließlich der Manipulation?
Ist es okay etwas aus „Die Welt“ zu zitieren oder wäre „Die Süddeutsche“ eine „bessere“ Quelle?
Welcher Meinungsmacher, dem ich folge, ist in Wahrheit noch authentisch?
Soll ich lieber Dieter Nuhr für den Bundeskanzler vorschlagen oder eher Volker Pispers, Serdar Somuncu, Carolin Kebekus oder Dennis aus Hürth?
Ist es okay, Michelle Obama zu feiern oder hat sie ggf. mal was echt Doofes gesagt und ich habe das nur noch nicht mitbekommen?
Ist jeder, der einen anderen Menschen schlägt, ein von Grund auf schlechter Mensch oder hat er ein Kackleben oder Kindheit gehabt und verdient eine zweite Chance?
Bedeutet eine feste Meinung, dass man nicht offen für andere Argumente ist?
Wie fest ist eine feste Meinung, außer in Bezug darauf, dass Rosenkohl nicht hätte erfunden werden dürfen?

Wie gefestigt kann eine Meinung sein, wenn man andauernd mit neuen Hinweisen, Gerüchten, Fakten, getarnten Lügen konfrontiert wird und dann doch justieren muss, außer man ist Zeuge Jehovas oder radikales AfD-Mitglied?
Wie weit kann man sich auf den eigenen gesunden Menschenverstand (und wer diagnostiziert das, außer die 34 Tests bei Facebook) verlassen und sich mit einer Grundeinstellung anfreunden?

Brauchen wir solche Leitfäden, damit wir besser filtern können und auch anderen dabei helfen, dies zu tun?

Wovon wir heutzutage eine Menge haben, das ist Halbwissen. Ich staune oft darüber, wie schnell wir Dinge nachplappern und wie oft wir eine Meinung ändern, wobei ich mir nun sicher bin, dass es keine Meinung ist. Und schon gar nicht die eigene Meinung, aber immerhin haben wir zu dem Thema was gesagt. Und morgen sagen wir was anderes. Je nachdem, wer twittert oder ein YouTube-Video dazu macht.

Es ist schwieriger geworden auseinanderhalten zu können, was wahr ist und was nicht.
Wann und ob wir manipuliert werden.

Kann ich darauf vertrauen, dass die heutige Informations-Landschaft und der Aufklärungsgrad in der Bevölkerung ausreichen und dabei helfen, zu verhindern, dass sich die Geschichte aus dem letzten Jahrhundert wiederholt und haben das die Amerikaner nicht auch geglaubt?

Reicht es, dass ein Ralph Ruthe, Peter Breuer, die politisch versierten Comedians mit ihren Ansprachen, Schauspieler wie Jan Josef Liefers, die immer wieder an die Menschen appellieren, das Hirn einzuschalten, reicht es, dass diese und ganz viele andere Menschen mit ihrem Können, Humor, Wissen ihren Einfluss nutzen, um uns die Vergangenheit nicht vergessen zu lassen? Die uns ermahnen, nicht den Terror zu fürchten, sondern Nächstenliebe zu leben?

Kann ich selbst etwas dazu beitragen, mit Vorurteilen und Mythen aufzuräumen, indem ich den Kopf nicht senke, den Rücken nicht krumm mache, wenn man mir sagt: „Pass bloß auf, Du hast ja gesehen, was mit dem Mädchen passierte, das Flüchtlingen geholfen hat“, obwohl mir ein kalter Schauer über den Rücken läuft ob der offensichtlichen Angst in den Augen dieser Person?

Fakt ist, dass ich nicht weiß, ob das reicht. Ob meine Meinung reicht. Ob meine Meinung Bestand hat.
Ich bin jedoch mehr als bereit, es zu versuchen.

 

„Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.

– Johann Wolfgang von Goethe

 

#hand2hand: Finale

„Message keeps getting clearer
radio’s on and I’m moving ‚round the place
I check my look in the mirror
I wanna change my clothes, my hair, my face
Man I ain’t getting nowhere
I’m just living in a dump like this
There’s something happening somewhere
baby I just know that there is

You can’t start a fire
you can’t start a fire without a spark
This gun’s for hire
even if we’re just dancing in the dark“

Dieses Lied von Bruce Springsteen summte ich seit Anfang November. Immer wieder dann, wenn meine Gedanken um bevorstehende Online-Adventskalender kreisten, in denen es darum geht, dass sich Menschen selbst ein wenig feiern oder aber ihre latenten Bedürfnisse durch Konsumbegehr in Form von Werbung „geweckt“ werden. Legitim. Doch dieses Jahr wollte ich das nicht.
Auf Twitter habe ich über 6.000 Follower, so groß ist mein Ego allerdings nicht, um mich dafür zu feiern, bisweilen stresst mich diese Zahl eher. Ist so’n Defizit. Doch für diese Idee, für dieses kleine, soziale Herzprojekt in einem sozialen Netzwerk, dafür wollte ich sie „nutzen“.

„Was soll ich alleine schon anrichten?“

Ich habe 2 linke Hände, eine androgyne und unmusikalische Stimme, habe meine Oma mit einer Stricknadel verletzt und mir selbst die Häkelnadel bis zum Anschlag zwischen die Finger gejagt. Ich tanze wie Carlton Banks, kann lediglich das Haus vom Nikolaus malen und verbrauche beim Einpacken von Geschenken mehr Tesafilm als Geschenkpapier. Als ich einen Kopfkissenbezug in 40×40 cm nähen sollte, kam ein Trapez dabei raus und das hier ist eine Maus, wenn ich sie mache. maus
Bei der Kollekte habe ich bewusst und beschämt die Leute mit dem Körbchen unauffällig umkreist, von denen ich wußte, dass sie es entweder nicht so dicke haben oder das Geld schon morgens beim Frühschoppen ausgegeben haben.

Aber ich kann Marketing, (berufsbedingt(e)) Krisen meistern. deeskalieren und Menschen das Gefühl vermitteln und geben, dass sie etwas ganz besonderes sind & können.

So entstand die Idee zu #hand2hand und ich freue mich wahnsinnig darüber, dass mit 32 Türchen von 32 wundervollen Menschen, die ihre vielfältigen Talente zur Verfügung gestellt haben, damit eine Spende für den besten Zweck der Welt so viel mehr ist, als eine gewissensberuhigende Überweisung an und  ins Unbekannte, eine stolze Summe von 3.746,63€ zusammen gekommen ist.

Diese geht an Heimatstern München e.V.

Ich möchte mich an der Stelle bei den Menschen bedanken, die mich im Vorfeld nicht für belämmert erklärt haben, sondern konstruktiv ihre Argumente vorbrachten und mir den Rücken stärkten und Tipps gaben. Danke Björn, Katie, Peter.

Ich danke von Herzen allen 32 Zuckerwichteln für ihr Vertrauen in ihr Können,  in die Aktion und in mich.
@daskritzelt @DasDingMitHut  @blofeld_
@monstermum75  @schwarze_Rose @viel_davon
@wellenart  @flysig  @Morbus_Laetitia
@kitchencloud  @JeckesDing  @danielabender
@f_reddi  MissSunsine @Froschdomse
@PeterBreuer  @Das_E_  @Ginderful
@kermitnrw @land_pomeranze  @freikampf
@bellarama01  @komponiker  @Huebscherei
@TURQUOISE  @MeggSchicksi  @ElovY_
@herzloewi@petraweber68 @hochfrequent
@MikasAteleier @Ninchen_ohne_Ka

Dafür, dass wir jeden Euro zusammen gefeiert haben und anfingen, die Spenden in Milch umzurechnen.
Dafür, dass ihr euch gegenseitig in dem Tun bestärkt habt und damit auf eine zauberhafte und unaufdringliche Art und Weise euer Selbstvertrauen in eure Talente gestärkt habt. Danke für die vielen Einblicke in eure Herzen, sie bleiben unvergessen und auf ewig gedankt.
Dafür, dass ihr euch aufeinander eingelassen habt, nachdem ich „aus Versehen“ eine Twitter-DM-Gruppe gründete.
Ich danke euch für den 24. Dezember und eure „Rechnung“, eines der schönsten Geschenke, die man für Geld nicht kaufen kann ❤

Ich danke jedem, der unermüdlich und ohne Rücksicht auf Follower-Schwund die Auktionen geteilt und geboten hat.
Danke an die unglaublich großzügigen Spender für ihr Herz am rechten Fleck, an die Deutsche Telekom für das Vertrauen in ihre Mitarbeiterin und die 200€ und an Lambertz für die Kekse ❤

Ob es negative Erfahrungen gab? Keine, die der Rede wert wären.

Mit #hand2hand geht im Advent 2017 weiter, dann hoffentlich mit eBay-Charity an Board, auf dass jeder € einem guten Zweck zugeführt werden kann.

Mein Projekt hat meine Hoffnungen und Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen. In jedweder positiven Hinsicht.

Und auch wenn es cheesy klingt: Das war social media at its best 🙂

 

„Das Gute, dass du heute tust, werden die Menschen morgen oft schon wieder vergessen haben.
Tu weiterhin Gutes.“
– Mutter Teresa

Meg ❤

 

Eine detaillierte Übersicht der Spenden ist hier zu finden.

#hand2hand: Los geht’s!

 

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Twitterer für Twitterer für bedürftige Menschen an Heimatstern München e.V.

Am 25.11. öffnet das erste Türchen und das hat einen Grund, den ihr um 19 Uhr erfahren werdet.
Hier könnt ihr sehen, wer mitmacht.

Ab dem 28.11. öffnet jeden Abend um 19 Uhr ein weiteres Türchen, zu sehen unter @meg_gyver und sicherlich auch auf der Seite des Wichtels 🙂
Jetzt hast Du 3 Tage Zeit für das Türchen zu bieten. Voraussetzung ist, Du hast ein eBay- UND ein PayPal-Konto.

Wenn Du zu den Glücklichen gehörst, die den Zuschlag bekommen haben, freue ich mich auf die zügige Zahlung und gebe Deine Adresse an den Wichtel weiter, der sich zwecks Versandes mit Dir in Verbindung setzt. Bitte die Zahlung unbedingt „an einen Freund“ senden, damit wir nicht noch mehr Gebühren zahlen müssen: fullsizerender

Und dann heisst es: VORFREUDE! \o/

Nach jeder erfolgreichen Auktion werde ich hier den aktuellen Spenden-Stand aktualisieren.
Du kannst auch gerne direkt spenden, falls Du nicht bieten möchtest. Alle Informationen findest Du hier.

Ich wünsche uns allen viel Freude dabei. Vergesst bitte nicht, dass sich ein jeder Wichtel sehr viel Mühe mit seinem Preis gemacht hat und sehr viel Liebe rein gesteckt hat.

Lieben Gruß,

Meg

#hand2hand: Spendenstand

Aktueller Spendenstand Adventskalender:

  1. Türchen: Adventskalender von @daskritzelt: 483,00 (eBay-Gebühren gedeckelt*)
  2. Türchen: Tasche von @DasDingMitHut75,00€ (eBay-Gebühren gedeckelt*)
  3. Türchen: Fotografie von @blofeld_: 67,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  4. Türchen: Loop von @monstermum7539,95€ (eBay Gebühren gedeckelt)
  5. Türchen: Foto-Kalender von @schwarze_Rose129,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  6. Türchen: Schlüsselboard von @viel_davon111,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  7. Türchen: Bilderahmenlampe von @wellenart102,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  8. Türchen: Schal oder Fledermaus von @flysig:  58,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  9. Türchen: Buch von @Morbus_Laetitia – 154,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  10. Türchen: Lebkuchenhaus von @kitchencloud – 50,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  11. Türchen: Pommes essen mit @JeckesDing151,88€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  12. Türchen: Ein Bild von @danielabender – 71,11€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  13. Türchen: Dinner mit f_reddi – 96,00€ (eBay Gebühren gedckelt*))
  14. Türchen: Wohlfühl-Paket von MissSunsine – 51,05€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  15. Türchen: Schal von @Froschdomse101,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  16. Türchen: Buch von @PeterBreuer – 111,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  17. Türchen 2 Stollen von @Das_E_ – 36,50€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  18. Türchen: Confiserie von @Ginderful153,89 € (eBay Gebühren gedecktelt*)
  19. Türchen: Fotokalender 2017 von @kermitnrw75,99€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  20. Türchen: Beanie von @land_pomeranze71,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  21. Türchen: Fotografien von @freikampf167,66€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  22. Türchen: 2 Mützen von @bellarama01 – 56,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  23. Türchen: Twiebeslied von @komponiker – 57,82€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  24. Türchen: Kronleuchter von @Huebscherei – 83,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  25. Türchen: Tonvogel von @TURQUOISE – 152,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  26. Türchen: Ruhrpott-Kiste von @MeggSchicksi40,50€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  27. Türchen: Lied von @ElovY_ – 71,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  28. Türchen: Kalender 2017 von @herzloewin – 131,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  29. Türchen: Karten von @petraweber6835,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  30. Türchen: Halstuch von @hochfrequent53,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  31. Türchen: Comic-Zeichnung von @MikasAteleier71,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)
  32. Türchen: 2 Tassen von @Ninchen_ohne_Ka66,00€ (eBay Gebühren gedeckelt*)

Summe: 3.171,90 €
– 317,19 eBay Gebühren
– 6,40 € Einstellungsgebühren)

= 2.848,31 €

Weitere Spenden:

  1. Anonym: 10,00
  2. foerderfoto 10,00
  3. Anonym: 13,00
  4. Anonym: 12,90
  5. Anonym 10,00
  6. Anonym 75,00
  7. gefuehlsbahnhof: 50,00
  8. Anonym 7,00
  9. Anonym 4,00
  10. Anonym 13,00 
  11. Anonym: 5,00
  12. Anonym: 200,00€
  13. Anonym: 20,00€
  14. Anonym: 29,00€
  15. ScharfesF: 50,00€
  16. twittonium 39,42€
  17.  : 50,00€
  18. Anonym: 300,00€

898,32€ (davon werden u.a. die eBay Gebühren gedeckelt)

 

Summe, die an Heimatstern München e.V. geht: 3.746,63€

 

Spenden im Zuge der Aktion, die direkt an Heimatstern München e.V. gehen (und von denen ich weiß):

  1. Deutsche Telekom AG: 200,00€
  2. Anonym: 50,00€
  3. Anonym 50,00€
  4. Anonym 25,00€
  5. Für Leerbücher von @morbus_laetitia: 150,00€

<3lichen Dank an alle Spender!

 

 

 

 

Cheers,

Meg

  • * Gedeckelt bedeutet, dass Spenden zum „Ausgleich“ der eBay Gebühren gespendet wurden. eBay bekommt seine Gebühren, aber für diese kamen freundlicherweise edle Spender auf.

#hand2hand: So machst Du mit

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Am 26.11. 2016 geht es los: #hand2hand öffnet das erste Türchen des Adventskalenders und Du kannst ein Herzstück ersteigern und damit sehr viele Menschen erfreuen.
An erster Stelle Dich selbst, indem Du Dir etwas kaufst, das ein anderer Twitterer mit Liebe gebastelt, genäht, geschrieben, gebacken, etc. hat.
Dann erfreust Du die Person, die das mit ❤ hergestellt und zur Verfügung gestellt hat.

Und Du machst sehr viele andere Menschen glücklich, die den Erlös erhalten werden. Darum wird sich Heimatstern München e.V. kümmern.

Wenn Du nicht mitbieten möchtest, würde ich mich sehr freuen, wenn Du die Aktion dadurch unterstützt, indem Du die Beiträge/Auktionen von #hand2hand teilst. Hier kannst Du sehen, wer mitmacht.

Ab dem 26.11. wirst Du in diesem eBay Konto jeden Tag eine neue Auktion finden, an der Du mitbieten kannst. 
Ich werde das auf meinem Twitter-Kanal twittern: meg_gyver unter dem #hand2hand und auch hier im Blog.
Der Erlös geht (abzüglich der Gebühren*) an Heimatstern München e.V.  (Es gibt eBay Charity, bei der keine Gebühren angefallen wären. Nach schriftlicher Rücksprache mit eBay Charity befindet sich deren Portal jedoch derzeit im Umbau und es werden keine Auktionen angenommen).
Hierbei ist es wichtig, dass Du ein PayPal-Konto hast, über welches Du die Zahlung an mich abwickeln kannst. Wähle hier bitte den Versand an Freunde, damit bei mir keine weiteren Gebühren anfallen. Eine andere Zahlung ist leider nicht möglich.

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Ich werde nach Ablauf jeder Auktion ein Update geben, wie viel zusammen gekommen ist und wie viele Gebühren angefallen sind.

Einen wichtigen Punkt gibt es noch: Solltest Du glückliche/r Gewinner einer Auktion sein, gibst Du damit Dein Einverständnis zur Weitergabe Deiner Postadresse an den Versender (nur zum Zweck dieses einen Versands).

Ich hoffe sehr, dass wir alle Spaß an der Aktion haben.

Herzlichen Dank an alle, die mich mit Rat und vor allem Tat unterstützen ❤

Cheers,
Meg

* Die Verkaufsgebühren bei eBay betragen 10% (siehe eBay AGB)

#hand2hand – Teilnehmer

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Noch 2,5 Wochen, bis ihr 24 Tage lang, jeden Tag etwas Schönes von euren Lieblings-Twitterern ersteigern könnt.

Ich habe bereits tolle Geschenke, Events, Herzdinge von

@bellarama01
@blofeld_
@DanielaBender
@Das_E_
@daskritzelt
@DasDingMitHut
@ElovY_
@f_reddi
@flysig
@freikampf
@froschdomse
@ginderful
@Herzloewin
@Huebscherei
@jeckesding
@kermitnrw
@Kitchencloud
@komponiker
@land_pomeranze
@MeggSchicksi
@_MissSunsine
@monstermum75
@morbus_laetitia
@peterbreuer
@PetraWeber68
@schwarze_Rose
@Tur_quoise1
@viel_davon
@wellenart

 

Ab dem 01.12. könnt ihr jeden Tag ein tolles Geschenk bei ebay ersteigern. Der Erlös* geht gesammelt an Heimatstern München e.V.

Schaut hier, was sie Tolles machen und wobei euer Geld helfen kann, während ihr Freude an einem exclusiven Geschenk habt.
Eine reine win-win-Geschichte ❤

Danke,
Meg
#hand2hand